31.07.2025
Mit einem feierlichen Banddurchschnitt wurde am heutigen Dienstag die sanierte Ortsdurchfahrt Willmanns offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Vacha, des Thüringer Landesamts für Bau und Verkehr (TLBV), der Wasser und Abwasser-Verbandes Bad Salzungen (WVS) und den Baubeteiligten wurde das Großprojekt symbolisch abgeschlossen.
Die Modernisierung der Ortsdurchfahrt stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein in der umfassenden Sanierung der früheren Landesstraße L2601 dar. Diese befand sich lange Zeit in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand und galt regional als Problemstrecke. Nach intensiven Bemühungen der Stadt Vacha konnte 2020 ein Kompromiss mit dem Land Thüringen erzielt werden: Das Land übernahm die Erneuerung der Landestraße, im Gegenzug ging die künftige Unterhaltungspflicht auf die Stadt Vacha und den Wartburgkreis über. Die dazugehörige Verwaltungsvereinbarung bildete die Grundlage für den Start der Bauarbeiten.
Bereits 2022/2023 wurde die freie Strecke zwischen Willmanns und dem Knotenpunkt Reismühle für rund 3 Millionen Euro saniert. In den Jahren 2024 und 2025 folgte nun die Erneuerung der Ortsdurchfahrt selbst – mit einem Gesamtvolumen von rund 1,8 Millionen Euro. Davon entfielen 770.000 Euro auf den Straßenbau, durchgeführt durch das TLBV.
Die Stadt Vacha beteiligte sich an dem Bauprojekt in erheblichen Umfang: Neue Gehwege, eine modernisierte Bushaltestelle, eine verbesserte Außengebietsentwässerung sowie eine neue Straßenbeleuchtung wurden realisiert. Die städtischen Investitionen belaufen sich auf rund 750.000 Euro, die größtenteils über Fördermittel des Freistaats Thüringen sowie durch die Erstattung von Straßenausbaubeiträgen refinanziert werden konnten.
Parallel dazu nutzte der WVS die Baumaßnahme, um rund 200 Meter Mischwasserkanal und Hausanschlüsse sowie eine neue Trinkwasserleitung zu verlegen. Die Investitionskosten hierfür betrugen rund 340.000 Euro. Bereits im Vorfeld wurde im Jahr 2023 ein neuer Abwasserkanal in der Dorfstraße zur Schaffung der Vorflut und zur Ableitung in die Oechse errichtet – mit weiteren Kosten von knapp 200.000 Euro.
Auch die Thüringer Energienetze nutzten die Gelegenheit: Die noch vorhandenen Stromoberleitungen wurden zurückgebaut und Leerrohre bis in die Grundstücke verlegt – eine wichtige Voraussetzung für den künftigen Glasfaserausbau.
Die Bauarbeiten wurden durch die Firma Giebel Bau aus Eiterfeld ausgeführt. Die Planungs- und Fachbegleitung lag beim Ingenieurbüro Greiner aus Eisfeld sowie dem Tiefbautechnischen Büro Bad Salzungen.
Zur feierlichen Übergabe begrüßte Bürgermeister Martin Müller zahlreiche Gäste, darunter Carsten Fehringer (TLBV), WVS-Werksleiter Heiko Pagel, Vertreter der beteiligten Planungsbüros, der ausführenden Firma Giebel Bau, Stadträte sowie viele Bürgerinnen und Bürger aus Willmanns. Müller zeigte sich sichtlich zufrieden: „Nach vielen Jahren des Einsatzes ist es gelungen, die Sanierung der L2601 umzusetzen. Für die Stadt war dies die größte Baumaßnahme in Willmanns seit Jahrzehnten. Die Investitionen von Stadt, Land und WVS zahlen sich aus – das Projekt ist ein großer Schritt für die weitere Entwicklung des Ortsteils. Ich hoffe, dass die Straße viele Jahre hält.“
Carsten Fehringer vom TLBV lobte die enge und verlässliche Zusammenarbeit: „Die Instandsetzung der ehemaligen L2601 war eine komplexe Maßnahme. Ohne zuverlässige Partner wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen. Mein besonderer Dank gilt dem Wartburgkreis – insbesondere dem Kreisbeigeordneten Udo Schilling – sowie der Stadt Vacha und dem WVS.“
Auch Heiko Pagel, Werksleiter des WVS, betonte die Bedeutung des Projekts: „Wir haben die Gelegenheit genutzt, um den unterirdischen Bauraum umfassend zu erneuern. Mit dem neuen Mischwasserkanal und der neuen Trinkwasserleitung setzen wir ein Zeichen, dass der WVS auch in den ländlichen Raum investiert und eine zukunftssichere Versorgung im Verbandsgebiet gewährleistet.“
Wie geht es weiter?
Die Erneuerung der ehemaligen L2601 ist noch nicht abgeschlossen: Bereits begonnen haben die Arbeiten an der freien Strecke zwischen Willmanns und der Kreuzung Martinroda/Völkershausen, die der Wartburgkreis in den Jahren 2025 und 2026 grundhaft erneuert. Ausgeführt wird diese Maßnahme durch die Strassing GmbH. Ab 2027 ist zudem die Sanierung der Strecke zwischen dem Knotenpunkt Reismühle und Oechsen vorgesehen.
Mit dem Abschluss der Ortsdurchfahrt Willmanns ist ein zentraler Abschnitt fertiggestellt – ein sichtbares Zeichen für den erfolgreichen Ausbau der Infrastruktur im ländlichen Raum.
Auf dem Bild von links: Silvio Hanft (TLB), Florian Kasper (Ingenieurbüro Greiner), Martin Inder (Bauamt Vacha
), Tobias Rimbach (WVS), Lukas Petri (WVS), Matthias Schran (Stadtrat), Martin Witzel (Stadtrat), Holger Hübschmann (Tiefbautechnisches Büro), Michael Wolf (Vorsitzender Bauausschuss), Heiko Pagel (Werksleiter WVS), Martin Müller (Bürgermeister), Carsten Fehringer (TLBV), Bernd Greiner (Ingenieurbüro Greiner), Rüdiger Minther (Giebelbau)
Stadt Vacha - 07:17 @
Im Rahmen der Baumaßnahme zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Willmanns wurden jetzt auch die Bankette entlang des Kirchpfads zwischen Völkershausen und Wölferbütt wiederhergestellt. Die Straße hatte während der Bauzeit als Umleitungsstrecke gedient und war entsprechend stark befahren worden. Dies führte zu erheblichen Schäden in den Randbereichen der Fahrbahn.
Die Bankette wurden nun umfassend instandgesetzt und in Teilbereichen auch die Straßengräben zur ordnungsgemäßen Wasserableitung erneuert. Mit diesen Arbeiten konnte die Verkehrssicherheit auf dem Kirchpfad wieder deutlich verbessert werden.
Der Kirchenpfad wird aufgrund der laufenden Baustelle durch den Kreis, weiterhin als Umleitungsstrecke genutzt. Um die Fahrqualität so lange wie möglich zu garantieren, appellieren wir an eine entsprechend angepasste Fahrweise. Sollte es hier wieder zu erheblichen Schäden an der Bankette kommen, werden diese entsprechend reguliert.
Stadt Vacha - 07:07 @
30.07.2025
Im Zuge der Vollsperrung der Straße in Harnrode/Philippsthal hat sich viel Umgehungsverkehr auf die Straße zwischen Oberzella und Vitzeroda verlagert. Infolgedessen ist die Verkehrsbelastung in Oberzella deutlich gestiegen. Besonders problematisch: Viele Verkehrsteilnehmer halten sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Eine Geschwindigkeitsmessung mit einem von der Gemeinde Unterbreizbach zur Verfügung gestellten Radargerät ergab, dass 95 Prozent der Fahrer die erlaubte Geschwindigkeit überschreiten. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadt im vergangenen Jahr Fördermittel beim Freistaat Thüringen für die Anschaffung eines sogenannten Dialog-Displays beantragt. Nun wurde die Förderung in Höhe von 1.000 Euro bewilligt – das Display konnte angeschafft und Mitte Juli vom Bauhof der Stadt installiert werden.
Das neue Dialog-Display zeigt Fahrzeugführern ihre aktuelle Geschwindigkeit an und appelliert je nach Fahrweise mit einem freundlichen oder traurigen Smiley. Es wird umweltfreundlich mit Solarstrom betrieben und kann flexibel auch an anderen Standorten im Stadtgebiet eingesetzt werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 2.000 Euro.
Bürgermeister Martin Müller betont:
„Das Nichteinhalten von Geschwindigkeitsgrenzen ist ein großes Ärgernis in unseren Orten und stellt eine Gefahr für die Sicherheit aller dar. Mit dem neuen Dialog-Display wollen wir das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer schärfen und zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr beitragen. Ich appelliere an alle, die Geschwindigkeitsvorgaben ernst zu nehmen und einzuhalten!“
Stadt Vacha - 10:22 @
29.07.2025
Der Ortsteilbürgermeister von Völkershausen, Herr Stefan Schramm, hat gegenüber der Stadt Vacha seinen Rücktritt zum 1. September 2025 erklärt. Bis zur Neuwahl ist der stellvertretende Ortsteilbürgermeister René Most zuständig.
Die Stadtverwaltung Vacha steht bereits im Austausch mit der Kommunalaufsicht des Landratsamtes Wartburgkreis, um einen Wahltermin festzulegen. Der Wahltermin wird voraussichtlich der 23.11.2025 sein.
Weitere Informationen zur Wahl werden zeitnah auf der Homepage der Stadt Vacha, dem Vorderrhönkurier und den Verkündungstafeln im Ortsteil Völkershausen bekanntgegeben.
Stadt Vacha - 07:53 @
Die Stadtverwaltung Vacha weist auf den Zahlungstermin für die Grundsteuer und Gewerbesteuer am 15. August 2025 hin.
Steuerpflichtige, die der Stadtverwaltung keine Bankeinzugsermächtigung erteilt haben, werden gebeten die Zahlung schnellstmöglich vorzunehmen.
Wartburg-Sparkasse
IBAN: DE78 8405 5050 0000 1246 21
Verwendungszweck: Kassenzeichen
Nach Ablauf dieser Frist sind Mahnungen fällig, die dann mit Mahngebühren und Säumniszuschlägen berechnet werden.
Um diese Kosten zu vermeiden, wird empfohlen der Stadtkasse eine schriftliche Bankeinzugsermächtigung zu erteilen.
Das hierfür benötigte SEPA-Lastschriftmandat erhalten Sie in der Stadtverwaltung, durch telefonische Anfrage per Post oder auf der Internetseite der Stadt www.stadt-vacha.de unter Rathaus > Formulare > Lastschrift.
Stadt Vacha - 06:41 @